#21 Mental Load - die unsichtbare Last mit Michèle @bossmom
Shownotes
Wer hat im Kopf, dass morgen Spielzeug-Tag ist?
Wer weiß, dass die Windeln langsam knapp werden?
Wer kümmert sich um Geburtstagsgeschenke?
Mental Load ist mehr als „zu viel zu tun“. Es ist dieses permanente Mitdenken, Erinnern, Planen, Organisieren und Vorausdenken – und manchmal fühlt sich unser Gehirn dabei an wie 37 offene Browser-Tabs.
Aber was ist Mental Load eigentlich und warum tragen ihn so häufig wir Frauen? Und noch viel wichtiger: Wie merkt man überhaupt, dass der Kopf zu voll ist?
Eine Folge über volle Köpfe, unsichtbare To-do-Listen und die große Frage:
Wie kriegen wir eigentlich mal den Kopf aus – ohne vorher noch für alle anderen mitzudenken?
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00:00:06: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Ungebügelt!
00:00:34: Ich muss gerade erst mal ein bisschen klar kommen, weil ich heute der einzige Host hier bin.
00:00:39: Und das bin ich überhaupt nicht gewöhnt.
00:00:41: Heute liegt die ganze Verantwortung bei mir.
00:00:44: Aber was ja nicht der Fall ist, ich sitze hier nicht alleine!
00:00:47: Ich habe mir Verstärkung geholt.
00:00:49: diese Woche haben wir gedacht Wir machen das Paket komplett und laden Michelle nochmal ein in Bezug auf mentale Gesundheit Ihr Herzensthema dass wir letzte Woche nur im ganz kleinen angeschnitten haben, weil es ja hauptsächlich um Babyschlaf ging.
00:01:03: Dementsprechend welcome back Michelle!
00:01:06: Schön dass du noch mal da bist und heute nochmal mit mir alleine diese Freude aufnimmst.
00:01:12: Danke dir das ich nochmal mit dabei sein darf und ich finde tatsächlich als einziger Host ist gar nicht verkehrt heute, weil's ja doch ein bisschen mehr in Richtung Deep Talk geht
00:01:20: und deswegen
00:01:21: ich find es persönlich passend und kein
00:01:22: Defizit.
00:01:23: Nee, ich hab da auch richtig Lust drauf.
00:01:26: Das ist natürlich ein Riesenthema was wir heute angehen werden.
00:01:29: deswegen bin ich sehr gespannt wo wir landen und wie die bis am Ende wird dass wir nicht zu sehr abschweifen.
00:01:35: aber bevor es losgeht würde ich sagen wir starten einmal mit dann verblassen!
00:02:02: Ja,
00:02:08: also grundsätzlich bin ich auch sehr positiv eingestellt.
00:02:11: Aber manchmal finde ich wird da ganz viel überhört und ganz viel auch komplett runtergespielt.
00:02:18: Ja, ich glaube es ist aber auch ein Faktor wie wir uns öffnen.
00:02:21: Also in ganz vielen Situationen überspielen wir auch viel und wenn man sich dann mal öffnet, ist das glaube ich schwierig alles beisammen zu halten?
00:02:29: Ich glaube es is ultra schwierig wirklich zu beschreiben was einen gerade belastet.
00:02:33: Weil es einfach viel ist.
00:02:34: Weißt du was ich meine?
00:02:36: Was ist denn Mental Load, Michelle?
00:02:38: Also du als gelernte Schlafcoaching, das wir schon gehört haben, wer das nicht gehört hat bitte noch einmal eine Folge zurückspringen.
00:02:44: Das Thema hatten wir bereits.
00:02:45: jetzt reden über Mental Load.
00:02:47: also Du als gelernter Mental Coaching sag uns doch mal was Mental Load ist.
00:02:53: Also, Mental-Load ist sehr groß.
00:02:55: Ich verstehe mental load wenn wir ihn jetzt implizit oder direkt auf unsere mentale Gesundheit beziehen all das was wir tragen und jetzt auch mal komplett losgelöst von meinem mamma Alltag weil jeder kann mental load haben auch unsere kinder teilweise schon ja auch mit Kindergarten Alltag und was dass ich war aber auch unsere Männer oder auch wir Und ich habe mich da so ein bisschen drauf fokussiert die Mama bei ihrem, ich sag mal durchsichtigen Rucksack zu begleiten und denen ein bisschen zu lockern.
00:03:26: Was rauszunehmen was umzuladen und auch mal etwas zu streichen weil wir Mütter einfach verdammt viel tragen!
00:03:34: Und das ist für mich eben mental out all das was wir tragen an Verantwortung.
00:03:38: um konkrete Beispiele zu nennen Termine an die wir uns erinnern müssen Kindergeburtstag hätte mir jemanden bitte gesagt wie Kinder Geburtstag von anderen Kindern sind.
00:03:49: Damit wend ich mir die eigenen.
00:03:51: Also, ich liebe es da irgendwo hinzugehen und mein Kind mitzunehmen oder auch da abzustellen oder was weiß ich was.
00:03:56: aber du musst ja vor mit der Mutter in Kontakt treten Du musst ja gucken dass du das richtige Geschenk erbischst.
00:04:01: Dann musst du das Kind mit geschenkt an einer passend abliefern.
00:04:04: dann musst du auch noch gucken Das ist alles matcht vom Beipäher Da stehst du manchmal auch als Mutter wie so okay.
00:04:09: Ich kenne jetzt keinen anderen hier.
00:04:10: Ja, richtig cringe Aber
00:04:12: das ist zwar jeweils das Gefühl immer nur auf unserer mental loadliste
00:04:16: Also... Einhundert Prozent.
00:04:17: Also, vielleicht gibt es Ausnahmen.
00:04:18: Falls es da draußen Ausnahmen gibt gerne melden.
00:04:20: aber ja.
00:04:22: also das sind einfach viele Kleinigkeiten.
00:04:26: Ich hatte mal eine Liste verlinkt die habe ich glaube ich auch schonmal bei uns in der Story verlinked wo man im mental load Mal wirklich runterschreiben kann.
00:04:38: Man hat bestimmte Punkte die konnte man sich quasi anticken und sagen, was sind meine Themen?
00:04:44: Und was sind die Themen von meinem Partner.
00:04:48: Dann hat man am Ende einen Fazit gezogen.
00:04:49: es gab Punkte ein Punktesystem und man hat geguckt okay wo liegen welche Themen.
00:04:55: Ich muss ganz ehrlich sagen dass durch diese Liste mir erst mal bewusst war was das Thema meinen Mann trägt.
00:05:01: Also klar unsere Liste ist lang.
00:05:03: ich glaube Aber auch klar werden bei jedem ist die Liste lang und es sind unterschiedliche Aufteilungen.
00:05:09: Ich glaube, jede Familie hat eine Handhabung da drinnen zu gucken, welche Themen liegen bei wem?
00:05:14: Und wo am Ende welche Themen landen, ist vielleicht sehr klischeehaft im... Zweifelzweil, wie Thema Geburtstag.
00:05:22: Oder Thema ... Wann werden die Reifen gewechselt?
00:05:25: Also ich weiß nicht, wie es bei euch ist.
00:05:27: Klischee!
00:05:28: Ja okay... Aber das ist einfach wirklich diese unsichtbare Last, wie du sagst, die wir nicht sehen weil sie einfach passiert sind einfach Themen, die passieren ohne dass der andere darüber nachdenken muss was ja auch etwas Gutes hat.
00:05:43: aber wann fängt es an zu viel zu werden?
00:05:45: dann wenn du einfach diesen Overload spürst, aber das ist jetzt quasi mit einem Begriff von den anderen drauf gekonnt hat.
00:05:51: Nein!
00:05:52: Dann wenn du eigentlich die Worte ausdrückst spätestens ich kann nicht mehr Ich will nicht mehr Es ist alles zu viel.
00:05:58: Ich glaube wir alle Mamas haben schon mal genau diese Sätze gesagt.
00:06:02: Wenn wir einfach sagen es ist das Limit erreicht Glas ist gerade am Überschwappen.
00:06:08: Und wenn du vielleicht auch merkst, dass dir die Energie fast schon fehlt?
00:06:11: Das wäre dann so das E-Typfüchen, wenn du einfach diese Antriebskraft verlierst grade.
00:06:18: Du willst täglich aufstehen.
00:06:19: aber da sind wir tatsächlich um einen Schritt weiter als nur ein Mental Breakdown und es geht ja in Richtung Burnout tatsächlich.
00:06:24: Aber ein Mental breakdown würde ich sagen ist dieser typische Moment bei mir Stichwort Tiefgarage.
00:06:29: Ich gehe mit meinem Kind, mit einem Roller oder mit einem Fahrrad was auch immer er gerade mitnehmen möchte.
00:06:34: Runter hat noch eine Snacktüte dabei und eine Umzieh-Tasche.
00:06:38: Mein Kind sagt unten in der Tief garage der weiteste Weg ever weil wir im Turm wohnen.
00:06:42: ich muss Pipi und wir haben ihn helfen vergessen.
00:06:45: Das ist
00:06:46: nicht
00:06:47: so ein sehr schneller Metal Breakdown Moment, weil ich auf der Decke, ja wow danke für nix.
00:06:53: Kind muss noch mal hoch, Helm nochmal vergessen.
00:06:55: dann ist das Kind.
00:06:56: aber auch in einem Alter kannst du nicht in der Tiefgarage alleine stehen.
00:07:00: Ist auch unangebrachte in der Tiefer-Garage.
00:07:03: Lassen zu lassen!
00:07:05: Aber das ist natürlich ein oberflächliches Beispiel.
00:07:08: Das
00:07:08: sind Momentaufnahmen, ne?
00:07:09: Genau!
00:07:10: Aber es ist ja immer die Summe des Ganzen...exakt!
00:07:12: ...die in am Ende den Mental-Load ausmacht,
00:07:14: ne?!
00:07:14: Exakt.
00:07:14: und dann bist du meistens in dem Moment dann wieder zu spät dran zum nächsten Ereignis, dann warten da Menschen auf, sticht dich das, dass es Druck, den auch keiner sieht, ja?
00:07:22: Dann musst aber von diesem Eregnis wieder pünktlich nach Hause weil dein Kind irgendwann Hunger hat und es da vielleicht nichts zu essen gab oder nicht das was dein Kind isst, dann musst du pünftig Zuhause sein um die Abendroutine zu beginnen, um im besten Fall die Bettzeit einzubekommen behalten und dann geht aber meistens der Stress noch weiter.
00:07:36: Also für viele Mamas endet es ja nicht mit der Schlafenszeit, sondern dann geht's in der Küche weiter, Haushalt...
00:07:43: Im Zweifel sogar noch Arbeit?
00:07:45: Wenn ich so deinen Arbeitsalter kenne!
00:07:46: Ja weil wir sind dann Social Media oder auch der Partner der auf der Couch
00:07:50: war.
00:07:50: Auf jeden Fall.
00:07:51: Aber das habe ich auch im Kopf Ich würde dann auch gerne bei ihm sein und nicht arbeiten müssen.
00:07:55: Aber dann auch, wann machst du hier die Arbeit?
00:07:57: Die du eigentlich machen würdest wenn dein Partner da nicht sitzen?
00:07:59: also...
00:08:00: Aber ist manchmal vielleicht sogar das Mitdenken anstrengender als die Aufgabe selbst?
00:08:04: Voll voll!
00:08:06: Auch nicht nur dieses mitdenken sondern ich habe manchmal gefühlt in meinem Kopf diese Zehntausend rote Fäden, die so alles zusammenhalten und die von mir los sind, und die ich mir auch wirklich so richtig bildlich vorstellen kann.
00:08:19: Wo ich mir denke okay krass das alles gerade zu halten?
00:08:22: Das ist einfach intens!
00:08:24: Und umso mehr dass natürlich auch gerade beruflich mit meiner Selbstständigkeit noch dazu kommt es halt einfach wo ich sage ich kann manchmal nicht mehr aber auch da Kommunikation ist the key, also das was du eben als super Aufgabe war.
00:08:35: Was sind die Aufgaben die wir im Mentalcoaching gemacht
00:08:37: haben?
00:08:37: Ich glaube nicht!
00:08:38: Das hatte mal sogar meinen Mann mit nach Hause gebracht.
00:08:40: er hat nämlich eine Schulung dazu auf der Arbeit.
00:08:43: Ja ziemlich cool fand ich auch super gut von ihm weil ich gar nicht gedacht habe dass ihn das Thema so beschäftigt
00:08:48: Weil ich hab mittlerweile auch diese Aufgabe mit drin.
00:08:50: Aber wusstest du nicht, ob sie bei dir schon mit drinnen war?
00:08:52: Weil ich entwickelt ja auch ständig mein Coaching weiter oder für neue Mental Tools dazu.
00:08:57: Gerade in dem zweiten Teil des Coachings muss noch mal Deep Dive in den Mental Part reingeht und da habe ich genau die Aufgabe der Gegenüberstellung des Mental Loads.
00:09:05: Also was ist der Mental Load von dir als Mama?
00:09:08: Was ist der von Papa?
00:09:10: Und das einfach mal nicht im Sinne von, guck das mach ich und das machst du.
00:09:14: Und da machst du so wenig sondern einfach mal kommunizieren.
00:09:16: Auch weil man das nicht weiß?
00:09:18: Genau!
00:09:19: Ich weiß es nicht.
00:09:20: Ich sehe immer meinen Mann der vor einer Arbeit heimkommt, der sagt, woher ich brauche erstmal einen Moment auf der Toilette.
00:09:25: Ja... und dann sind sie erst einmal eine halbe Stunde weg.
00:09:30: Ja aber ich verstehe immer mehr, er muss halt auch mal durchatmen.
00:09:33: Das ist seine Art, dass durchatmet noch da kein Judgement.
00:09:37: jeder geht mit dem Mantelode anders um, hat unterschiedlich viel und kann ihn aber unterschiedlich schnell und anders auch wieder lösen oder rauslassen, dampfablassen wie auch
00:09:47: immer.
00:09:50: Aber warum ist das denn so?
00:09:52: Dass Eltern ganz oft abends das Gefühl haben sie sind zu gar nichts mehr fähig.
00:09:56: und manchmal ist es ja auch sogar im Mamaalltag so man denkt man hat heute gar nicht gemacht und trotzdem ist mein Abends Tutti komplett fertig.
00:10:04: Naja selbst wenn du ich sag mal in the stay home Mama wirst Hast du heute unfassbar viel, ne?
00:10:09: Ich meine ich begleite ja immer wieder.
00:10:12: Mama ist jetzt auch gerade wieder eine richtig tolle süße Mami aus Berlin die gerade mal ein sechs Monate alt ist oder mittlerweile sieben Monate altes Baby zu Hause hat.
00:10:22: Die is den ganzen Tag zuhause mit denen.
00:10:23: aber das ist viel.
00:10:25: Das ist viel!
00:10:26: Dieses Kind muss viermal am Tag schlafen und... der Mann arbeitet im Schichtdienst.
00:10:31: Das heißt er ist ganz oft einfach auch nicht da, aber die Frau kann nicht mehr!
00:10:35: Der hat bis zum...bis vor kurzem echt schlaflose schlimme Nächte gehabt.
00:10:39: Das heisst du startest schon mal so mit so einem Pensum Energie in einen Tag rein und dann hast du einfach da Du musst an das Kind denken, du musst den Nep denken.
00:10:47: Dann musst du spazieren gehen und dann weißt du aber nicht ob es auf dem Spaziergang in der Schlaf klappt.
00:10:51: Da musst du gucken dass das Kind wieder was zu essen kommt.
00:10:53: Sieben Monate, wir kennen's alle, Beikost startet und da willst du ja auch alles richtig machen.
00:10:57: Dann dauert aber Beikos und füttern noch verdammt langen, dann stillst du vielleicht noch hinterher.
00:11:00: Und dann musst du schauen dass die Stillproduktion noch weiter da bleibt oder ich sag mal angepusht wird wenn du dabei bleiben möchtest?
00:11:08: Es ist unfassbar viel!
00:11:10: Also... Ich verstehe es voll und da hat jede Frau ihr eigenes viel.
00:11:15: Das ist halt auch das, ne?
00:11:16: Bei jedem fängt es halt von anders an.
00:11:19: Ich hab noch in Erinnerung, dass ich damals mit dir ... Weil wir es grad von dieser Übersicht hatten.
00:11:25: Wer was macht?
00:11:26: Dass ich ... Ich weiß nicht mehr wie's hieß das mentale Rat oder so was.
00:11:30: Ah, das Lebensrat!
00:11:31: Das
00:11:31: Lebensrat hatte ich, bin ich mit dir durchgegangen und das habe ich mit meinem Mann gemacht.
00:11:36: Und das Out-Kam daraus war krass.
00:11:39: Wir haben uns da durchgerechnet, weil wir waren ein bisschen okay.
00:11:42: Wie viele Stunden in der Woche verwenden wir darauf und haben dann diese Uhr quasi eingeteilt?
00:11:49: Und am Ende, und das war eigentlich so der Auslöser.
00:11:52: Wir haben es beide gemacht und dann haben wir uns das gegenseitig vorgestellt.
00:11:55: Dann hatte ich meine Meet-Time bei zwei Prozent und er hatte seine Meet-time bei fünfzehn Prozent.
00:12:04: und ich dachte so wie kommst du auf so viel Meet Time?
00:12:07: Und dann hat er mir das alles geschildert.
00:12:09: Weißt du, was ich mir einfach mal wünschen würde?
00:12:11: Und da sind wir wieder bei der Kommunikation.
00:12:12: Weil wir durch diese Übung so sehr in Kommunikations gekommen sind, meine ich so... Ich habe immer nur Mietheimen wenn ich rausgehe!
00:12:19: Also ich muss mich verplanen damit ich Miethaien bekomme dass ich das letzte Mal alleine hier zu Hause war.
00:12:25: Das ist Monate her und ich hätte einfach mal gerne hier Mieteilen.
00:12:30: und dann hat er am nächsten Tag beide Kinder eingepackt und ist wohin gefahren und hätten die nie darüber gesprochen.
00:12:36: das hat sich bei mir irgendwie so angestaut aber ich hab's auch nie kommuniziert, weil es mir gar nicht so aufgefallen ist.
00:12:42: Aber wir haben eine komplett andere Wahrnehmung davon gehabt und deswegen fand ich diese Aufgabe wirklich also super erfolgreich, ne?
00:12:49: Weil es direkt was ändern konnten!
00:12:51: Und ich direkt das Gefühle hatte... Es ist auch bei ihm angekommen.
00:12:55: Also tatsächlich einfach eine klassische Aufgabe aus dem Mentaltraining und vielleicht damit die Zuschauer das auch mal für sich machen können.
00:13:01: Also ihr zeichnet quasi einfach nur einen Rat, also ein Kreis wo quasi die Pieces eingeteilt werden von Beruf, Me Time, Passion... Freundschaft, Familie und so weiter und sofort.
00:13:13: Also eigentlich auch ein bisschen individuell was man da rein packt.
00:13:15: Alles
00:13:15: was quasi so sein Lebensinhalt ausmacht?
00:13:17: Genau
00:13:18: genau und teilt entsprechend die Stücke ein.
00:13:20: das heißt Familienzeit die Woche oder den Monat oder pro Tag teilweise eigentlich besser gesagt.
00:13:26: So viel Job zehn Stunden viel viel.
00:13:29: Meat time an einem tag wie bei dir mal schnell fünf Prozent oder weniger.
00:13:32: ja dann guckst du halt einfach nochmal inwieweit das Ganze sich für dich gut anfühlt oder schlecht.
00:13:38: Bei Gutmals ist eben schön viel grün aus, also Meatime im besten Fall.
00:13:41: Aber die könnte halt auch wirklich mehr sein.
00:13:44: und wenn dich der Job nicht mehr glücklich macht dann ist der große Anteil des Rates leider dann auch rot.
00:13:50: und da kann man genau hinschauen was man eben ich sag mal an so einem Lebensrat verändern darf oder sich das mit dem Partner gegenüber stellen und schauen was denn genauso beim anderen los ist und wie man vielleicht mit so klein... Für dein Mann war das wahrscheinlich kein großes Ding zu sagen, ich packe beide Kinder ein und gehe einfach mal am Samstag raus.
00:14:06: Gar nicht!
00:14:08: Vielleicht dacht er aber auch immer, du hättest dann gerne die Kinder bei dir lieber zu Hause und hätt es gern mal, dass ihr zuhause einfach mal was mit den Kindern macht.
00:14:15: Und da ist jeder Geschmack anders!
00:14:17: Ja komplett.
00:14:17: Und deswegen reden.
00:14:19: Ich hab ja auch Kommunikation studiert, weil mich das so sehr interessiert.
00:14:23: Das versuche ich auch bestmöglich in das Coaching mit einfließen zu lassen.
00:14:26: Dass ich sage, mit Kommunikations ist es wirklich so viel einfacher.
00:14:30: Auch eine Beziehung vor
00:14:31: allem.
00:14:32: Ganz oft ist der Mann so, dann sag mir doch, was ich zu tun habe?
00:14:38: Ich kenne das ja selber.
00:14:39: Es fängt schon an, wir gehen raus und was muss alles mitgenommen werden?
00:14:44: Wenn ich sagen muss wo die Sachen liegen und dann auch noch sagen muss was alles eingepackt werden muss, kann ich es auch selber packen.
00:14:51: Aber bevor man fragt ob man helfen kann, denkt doch einfach mal nach.
00:14:57: Naja Klassiker!
00:14:58: Wo sind die Windeenschatz?
00:15:00: Wo sind sie seit drei Jahren?
00:15:02: Also, ich hab die Spaßes halber mal woanders hingesteckt.
00:15:07: Nein!
00:15:07: Ich weiß was du meinst aber das ist auch was.
00:15:09: da darf man drüber reden.
00:15:10: Ich glaube ganz oft bei den Männern das Thema in dem Moment auch Unsicherheit.
00:15:15: also vielleicht auch nochmal dieses Männer funktionieren...ich sag mal ja in Anführungsstrichen sehr Basic.
00:15:21: Pragmatisch?
00:15:22: Genau, die machen hier eine Sache nach der anderen.
00:15:24: also das ist ja auch für die kommt ja multitasking auf gar keinen Fall in Frage.
00:15:27: weil warum sollte ich an was anderes denken wenn ich gerade das mache?
00:15:30: und deren Aufgabe ist in dem Moment für die Tasche Also wollen sie die Taschen ordnungsgemäß füllen und wollen nicht dass etwas fehlt und fragen deswegen wo Sie die Sachen finden.
00:15:39: also ein Schritt nach dem anderen.
00:15:41: aber auch darüber habe ich mit meinem Mann witzigerweise erst
00:15:44: vor ein paar Tagen gesprochen
00:15:47: Dass ich, wenn ich sage Schatz kannst du bitte den Müll rausbringen kann nicht machen.
00:15:54: Das ist noch mal eine andere Art.
00:15:55: ja aber auch das hat für mich suggeriert Du hast eigentlich keinen Bock drauf nicht versteht?
00:15:59: Ich habe auch kein Bock weil wir haben diese unfassbar langen Wege im Haus Ja Aber es muss halt mal gemacht werden.
00:16:04: und dass auch da klare Kommunikation ihm gar nicht bewusst dass dieses ich kann ja kann ich mal machen Auch noch dieses Mal, was uns heute gemacht werden.
00:16:13: Was es auslöst!
00:16:13: Aber ich hab manchmal gesagt, das ist irgendwie ein Trigger bei mir.
00:16:16: Aber auch das einfach erklären und reden und sich wünschen dass eine Tasche einfach mal unkommentiert gepackt wird und sie hier da, mein Mann geht schwimmen mit unserem Kind und pack die Tasche.
00:16:26: Ich hab eine witzige Erfahrung jetzt gemacht, weil man zum ersten Mal mit den Kindern allein in Urlaub gefahren ist.
00:16:32: Und ich in der Zwischenzeit hier mit meinen Mädels weggefahren bin unter anderem auch mit Melly.
00:16:38: Das hat mir jetzt in der letzten Folge schon erzählt.
00:16:40: Auf jeden Fall war dann halt klar er fährt in dem gleichen Zeitraum wie ich das heißt ich packe meine Tasche.
00:16:45: Ich bin am gleichen Tag losgefahren wie sie und ich hatte noch gefragt ob er mich zum Flughafen fährt.
00:16:49: aber dann habe ich gesagt musst du auch nicht Weil Du musst ja noch packen Ja wie?
00:16:53: Ich packe.
00:16:54: Er hatte halt auch noch nie für die Kinder den Koffer packen müssen.
00:16:58: Das hab immer ich gemacht.
00:17:00: und ja, ich verstehe dann natürlich auch die Angst du bist vier Tage weg, dann vergisst du was, dann ist das blöd, dann kannst du halt im Zweifel nicht schwimmen gehen weil einer hat kein nichts dabei zum Schwimmen gehen und so.
00:17:09: aber wir haben sogar eine Packliste.
00:17:10: es gibt eine Liste da orientiere ich mich sogar dran.
00:17:13: also das ist ja nicht so dass sich das alles aus dem Kopf
00:17:15: macht.
00:17:15: Ja
00:17:18: wer hat's am Ende gepackt?
00:17:18: Gesanne, was du auch an mir arbeitest.
00:17:24: Es ist auch mal voll okay einen Koffer dabei zusammen der den Mann geparkt hat wo vielleicht auch mal was fehlt und auch wenn ich da vielleicht auch noch an mir arbeiten darf.
00:17:33: aber das ist genau der Punkt wie haben wir es gelernt dass wir xy mit unserem Kind machen können in dem ihr teilweise gescheitert sind gemerkt haben dass es nicht der richtige Weg ist oder das ist ein toller Quatsch.
00:17:45: ich meine wie oft ganz ehrlich ausgesprochen hatte ich unvollständig gepackte Windeltaschen dabei wo sogar die Windeln gefehlt haben.
00:17:52: Aber im Zweifel gibt es ja immer über Leute mit Windeln, das ist ja schon eine gute
00:17:55: Sache.
00:17:55: Es gibt Leute mit Feuchten, es gibt ein DM gefühlt im Radius von drei Kilometer in Frankfurt an jeder Ecke.
00:18:02: Also es gibt Mittel und Wege.
00:18:04: aber ich musste da teilweise auch mal durch und ich weiß nicht warum das manchmal nicht aus dem Hirn rausgeht dass wir unseren Mann dann nicht immer vor bewahren können oder sagen... Ja, okay ich mach das dann doch für dich.
00:18:14: Ich weiß genau was du meinst.
00:18:15: Also ich hab letztens auch dabei beim ersten Mal Zelt mit dem Kleinen und ja die sind an dem Tag Zelt und Co kaufen gegangen.
00:18:23: Wow!
00:18:25: Und
00:18:25: noch in Reiszeitparken.
00:18:26: Sie hat sich gleich die volle Trönung gegeben, ich war richtig stolz und ich hatte nicht auch ein Mädels Trip gemacht in dem Moment?
00:18:33: Und da hat er auch gemeint, ich packe jetzt die Tasche und den Koffer.
00:18:37: Der fragt mich gar nicht!
00:18:39: Ich stand von mir aus proaktiv so und habe auch gedacht, dass er jetzt einfach mal Ruhe sägen kann.
00:18:43: Also... ...ich konnte es mit ihm verknifen.
00:18:45: Wollen wir noch kurz Brainstorm für die wichtigsten Dinger?
00:18:47: Und er so passt schon.
00:18:48: Ist okay, alles klar.
00:18:50: Aber
00:18:50: auch voll mutig.
00:18:51: also ich finde das ist ja auch immer dann.. Wir werden da hier so reingestürzt finde ich.
00:18:57: Wir sind auch krass mutig, aber es fällt bei uns nicht so auf.
00:19:01: Wenn der Mann sich in solche Situationen stürzt und ein Wochenende zeltet, ist er jetzt nicht das Einfachste mit der ganzen Logistik?
00:19:08: Ja, für mich also cool!
00:19:09: Also Stichwort logistik... Das Zelt wurde auf jeden Fall umgefaltet, in den Kofferon gepackt und dann habe ich am nächsten Tag
00:19:15: zusammengefallen.
00:19:16: Aber das ist auf einer Maus geschuldet gewesen die in das Zelt wohl reingekrabbelt ist und demnach konnte mein Mann das natürlich nicht zusammenfalten.
00:19:24: Butter beide Fische, ne?
00:19:26: Aber deswegen ja.
00:19:27: Total!
00:19:28: Also das ist halt... Ich glaube es ist einfach so ein Ding wo wir Mama's immer auch lernen dürfen, immer mal wieder bisschen loszulassen und zu sagen ich lass jetzt mal den Koffer vielleicht einfach beim Fluch stehen.
00:19:37: Und ich möchte euch nicht alle dazu motiviert im Haushalt nichts mehr machen, aber wenn euch das zu viel wird dann redet und findet Wege.
00:19:44: also das gehört schon irgendwo alles zusammen.
00:19:47: Aber glaubst du dass Social Media da auch einen Einfluss darauf hat wie wir uns in Bezug auf Mental Health zu fühlen haben?
00:19:54: Meinst du positiv oder auch negativ?
00:19:56: Nee, eher negativ.
00:20:00: Also ich finde, auf der einen Seite... Ich meine, ich mach hier auch relativ viel Aufklärungsarbeit in Social Media.
00:20:06: Nicht alle meine Reals sind für die Reichweite gedacht, sondern manchmal wirklich nur im Sinne von also gerne auch für die Bereichweite aber für die Aufklärung wo ich einfach weiß es wird nicht so gern geklickt weil das sind spezielle Themen wie Mental Load und sowas.
00:20:16: ja Das heißt für die Ausgleichungsarbeit und dass da immer mal auch vielleicht von einem Influencer ein Reader rum geht, wo eine Frau diese ganzen Steine auf den Rücken trägt, find' ich das geil!
00:20:25: Aber natürlich suggeriert auch ganz oft Social Media und das perfekte Content Creator oder influencer live, dass man irgendwie alles hinbekommen muss und dabei auch noch schick aussehen darf.
00:20:35: Aber das ist es halt eben oft nicht.
00:20:36: also ich finde beidseitig positiv wie auch negativ
00:20:40: irgendwie.
00:20:40: Und oft ist es ja dann auch so, dass Man eigentlich besser bedient wäre wenn man sich Hilfe holt.
00:20:45: Also wenn man jetzt einfach vielleicht das Kind mal abgibt sich Zeit für sich nimmt aber Es ist halt so ultra schwer Hilfern zu nehmen warum ist das so?
00:20:54: Vielleicht ist das auch ein Learning-Prozess?
00:20:56: Ich
00:20:56: glaube es ist ein Learningprozess, aber es ist auch das Vertrauen.
00:21:00: Also du wirst vielleicht auch ein Stück weit merken wobei wir zwei jetzt natürlich noch was anderes ich klare mal mittlerweile neu an meinem Kind.
00:21:06: also ich finde das irgendwie weird mittlerweile wieder anders so eine Woche weg zu sein, aber wahrscheinlich weil ich auch stückweit sehr früh damit angefangen habe.
00:21:13: Und ich vermisse mein Kind wirklich nochmal anders, weil in meiner Welt diese Bindung auch wachsen darf mit dem Kind und dieser Beziehung und diese Liebe ein Stück weit.
00:21:21: Aber für mich hat es ganz hier auch mit Vertrauen zu tun also... mit Schwiegermama oder anderen betreuten Personen, bin ich da maximal eher so okay mal ein paar Stunden oder was weiß ich was und mehr auch nicht reicht dann aus.
00:21:34: Und deswegen verstehe ich schon, obwohl es auch durchaus tagesitt wird, wo ich sage ja geil aber drei Stunden länger wäre auch gut.
00:21:40: also
00:21:41: klar
00:21:42: Es ist ich weiß nicht glaube ich vertrauen.
00:21:44: es ist ein Prozess.
00:21:45: Auch da ist immer was halt auch du für ein Bäcker passt.
00:21:49: Also wenn du von Anfang an schon ein Bäckern passt, das jede Woche bei dir reinkommt ist es dann auch ein anderer Vertrauterfaktor wieder.
00:21:57: Ja und du natürlich auch weißt dass die Verbindung eine andere ist zwischen dem Kind und demjenigen der da eben supporten kann.
00:22:04: aber ich finde abgeben auch manchmal interessant.
00:22:05: beim Thema Partner
00:22:07: Ja.
00:22:07: Das sehe ich ja auch ganz gern in den Coachings oder eben auch nicht, weil ich sage das heißt ja auch nicht immer dass es nur im Support von außen geht.
00:22:15: also ich habe auch gelernt aber ist auch ein Prozess wohlgemerkt meinem Partner um Hilfe zu fragen abzugeben oder auch mal Dinge nicht so machen.
00:22:25: und das ist halt auch wo ich sage dieses ganze mental load eine Art Mental Housekeeping zu betreiben.
00:22:31: und es gibt gewisse Dinge wie die Küche, die Spielmaschine, die Wäsche.
00:22:36: Die können wir nicht liegen lassen!
00:22:38: Unser Mann kann es auch nicht machen, weil der Nummer den meisten Teil des Tages vielleicht nicht daheim ist oder so.
00:22:43: Dann bleibt das natürlich und die können wir nicht wegzaubern!
00:22:46: Aber es gibt definitiv und das verspreche ich dir auf jeder Mama to do-liste Sachen, die entweder einen Tag warten können, die nicht sogar eine Woche warten können oder die tatsächlich auch mal der Partner übernehmen kann.
00:22:57: Und wenn man darauf einfach im konkreten Blick wirft... gerne auch mit einem Mente-Coach zusammen, der das für dich macht.
00:23:03: Dann finde ich verändert das den kompletten Blickwinkel und die komplette Leichtigkeiten
00:23:07: kommt ein
00:23:08: Stück weit
00:23:08: zurück.".
00:23:09: Also ich war ja auch immer in meiner Meinung, ich müsste einen Millionen Tag runterbringen einfach da wo es nicht stinkt.
00:23:14: Aber nein mache ich nicht mehr!
00:23:16: Reicht auch mal alle drei Tage.
00:23:17: Es ist einfach klar, dann vielleicht ein bisschen voller und ich koche nicht mehr jeden Tag frisch!
00:23:22: Ich schaff das nicht als Working-Mam und es ist voll okay.
00:23:25: Das heißt aber auch nicht dass es jeden Tag Fertigpizza gibt wenn wir gleich in die Schublade wieder arbeiten wollen?
00:23:30: Ja nein...
00:23:31: Es gibt
00:23:31: auch einen Weg dazwischen.
00:23:33: Und wenn ich irgendwie auch mal das Gefühl habe Dass ich eine Woche hatte jetzt wie zum Beispiel ich bringe euch den kleinen dreimal die Woche morgens im Kindergarten und hol ihn ein bis zweimal die woche ab und dann haben wir noch unser Familienkonstrukt.
00:23:44: Wenn ich mal mit meinem Partner sage, guck mal, ich habe jetzt wie heute die Academy.
00:23:47: Ich schaffe es morgens nicht.
00:23:49: Bitte nimm noch einen Tag mehr!
00:23:50: Ich trau mich mittlerweile zu fragen und das
00:23:52: möchte ich
00:23:52: wissen.".
00:23:54: Und das ist meines Erachtens aber auch Sinn und Zweck einer Partnerschaft auch einfach mal zu fragen oder abzugeben?
00:23:59: Das dann wirklich aber auch zu machen.
00:24:01: Manchmal hab' ich so ein bisschen das Gefühl dass solche Themen gerade somit abholen und abgeben bei mir selbstverständlich liegen und ich dann immer so unheimlich dankbar sein muss, wenn das dann mal ... Wenn ich da mal unterstützt werden kann.
00:24:16: Weißt du was ich meine?
00:24:17: Obwohl es eigentlich gar nicht nötig ist.
00:24:18: Und ich bedanke mich jedes Mal dafür!
00:24:20: Wie oft bekomme ich ein Danke?
00:24:21: Das ist halt immer so wo ich mir denke... Also vielleicht ist auch das Mindset weil theoretisch müsste ich mich nicht bedanken obwohl ich das auch eine gewisse Wertschätzung finde.
00:24:30: aber ich würde auch ganz gerne mal das Danke hören.
00:24:33: Wenn man mal nächste Woche fürs Wochenende wegfährt einfach mal so danke dass Du supportet hast.
00:24:38: Ja, ich glaube das so.
00:24:39: Aber auch das
00:24:40: ist wieder, sag' ich auch wieder auf alles ist Kommunikation.
00:24:42: Ja ja komplett!
00:24:44: Weil zum Beispiel... Ich bin da genauso wie du.
00:24:46: also wenn mein Mann zum Beispiel mir morgens dann den Kleinen fertig macht damit ich mit ihm schneller aus dem Haus kann und wenn ich ihn bringe der mich so boah krass geil danke dass ich das nicht alles auf einmal morgens machen musste weil ich komme ja auch meistens zurück und spring in den ersten Crawl rein zum Beispiel.
00:24:59: Also Stress pur und wir sind so ultra dankbar geht er jetzt solche aus dem Haus und es ist fast immer selbstverständlich, dass ich dann in der Zeit den Kleinen fertig mache.
00:25:09: Weil ich ihm selten alles so zumuten will!
00:25:11: Ich weiß nicht warum ich da nicht einfach mal chillen kann oder schon vorarbeiten kann... Ich gönne's mir auch immer mehr.
00:25:16: aber er sagt zu euch die ganz häufig mit Blumen danke.
00:25:19: Ah ja, das ist ja auch schön.
00:25:20: Und das
00:25:20: ist halt auch so eine Art und Weise auch da
00:25:22: gerade
00:25:24: Die Erwartungshaltung, die man selbst trägt.
00:25:25: Kannst du nicht immer auf den anderen oder dem Partner übertragen?
00:25:28: Wenn du es ihm auch nicht sagst und ich muss gerade ganz stark überlegen... Ich glaube, ich habe es ihm noch nicht gesagt!
00:25:32: Also ist das ja auch woher soll er's
00:25:34: wissen?!
00:25:34: Und für meinen Partner ist es in dem Moment vielleicht selbstverständlich dass ich dann morgens einen kleinen Fertig mache oder ist auch eine Art und Weise dankbar.
00:25:41: aber er bringt mir definitiv einmal die Woche Blumen mit oder sogar noch häufiger wenn er irgendwie grad da vorbeiläuft.
00:25:46: und so was Ja hab' ich auch noch nie gemacht.
00:25:48: Aber dafür sage ich öfters danke in so gewissen Situationen wo man nicht alles immer auf eine Waagschale legen sollte, was auch gut für deine mentale Gesundheit ist.
00:25:58: Weil wenn du immer im Kopf vergleichst wer macht was wie
00:26:01: oft... Ich
00:26:01: weils!
00:26:02: Das ist so ein krasser Mind-Beep und das führt genau dazu dass du irgendwann zu diesem Overload zu dem Mental Breakdown kommst weil es sind ja auch Gedanken die mitschwingen.
00:26:11: so ok hat er sich eigentlich mit Dank heute morgens oder ich war immer selbstverständlich mach' ich das?
00:26:16: Es macht er nicht und so.
00:26:17: also das bringt einen ja auch zum Ja, zum Krübeln des Krauns.
00:26:21: Würdest
00:26:21: du sagen es ist einfacher wenn man Aufgaben klar verteilt oder meinst nur in der Flexibilität lebt das sich einfacher?
00:26:29: Also ich glaube auch da gibt's für jede Familie einen richtig!
00:26:33: Für uns ist das die Flexibilitet.
00:26:35: Also das ist einfach das flexible System im Sinne von ich arbeite, er arbeitet also wo wir eine gewisse Struktur haben.
00:26:42: Ist eben dass wir einen Kindergartenplan immer noch haben.
00:26:44: den haben wir gefühlt auch seit zwei Jahren nie verändert wie oft wer wen man abholt und wer dann noch unterstützt von Oma und Opa.
00:26:52: aber den Rest handhaben wir flexibel.
00:26:56: Einfach im Sinne von.
00:26:57: er erwartet nicht, dass jeden Tag frisch gekochtes Essen auf dem Tisch steht und wenn ich um siebzehn oder siebzen dreißig da mal zur Sitzung sagt Boah!
00:27:03: Ich hatte jetzt einfach einen vollen Tag dann fragt er gut wo wollen wir bestellen?
00:27:07: Und das ist halt so für mich dieses flexible und spontane was es in Summe für uns am Ende passend macht.
00:27:13: Aber ich kenne auch ganz viele Mamas aus den Coachings die sagen ich koche gern am Vormittag schon vor damit diese Frage abends überhaupt nicht aufkommt.
00:27:21: Die haben wir einfach einen ganz anderen Alltag und da kommt der Mann dann abends vielleicht auf Punkt achtzehn Uhr nach Hause mit genau diese Erwartungshaltung.
00:27:28: Also, da ist dann deren richtig gut!
00:27:29: Dann hast du lieber das Essen schon vorbereitet und es kommt gar nicht diese Frage auf.
00:27:33: aber es gibt auch ganz viele Menschen die auf einem Dorf wohnen wo man nicht so leicht essen bestellen kann
00:27:37: wie jetzt in Frankfurt.
00:27:38: Es kommen wirklich viele Faktoren zu sagen.
00:27:39: Das ist einfach für jeden super individuell.
00:27:43: Jetzt ist es ja so dass Du Schlaf-und Mental Coach bist.
00:27:47: Wie hängt denn das zusammen?
00:27:48: Also, wenn ich mich an deine Mental Coaching mit dir erinnere dann war das Nervensystem ein Riesenthema.
00:27:57: Ich würde da ganz gern mal ansetzen!
00:27:59: Ist es immer noch ein Thema?
00:28:01: Ja definitiv Hört auch nicht auf.
00:28:03: Nee, hört auch in dem eigenen Befinden ja nie auf.
00:28:06: Man muss sich immer daran erinnern und das finde ich einfach... Deswegen
00:28:09: heißt es ja auch mentales Training?
00:28:11: Ja!
00:28:12: Also du machst mental des Coachings nicht damit das einmal gelöst ist anders als beim Schlafcoaching sondern du machst ein mentales training weil du dir neue Routinen aneignest die du im besten Fall langfristig und nachhaltig beibehältst.
00:28:25: Und das ist da eben entsprechend der Key.
00:28:28: also mein Nervensystem ist regelmäßig wieder am Anschlag.
00:28:31: ich mache mentale Arbeit seit vier oder fünf Jahren.
00:28:35: Ich fahre sogar noch eine Stufe weiter auf Retreats ein- oder zweimal im Jahr und mach Poest Work Sessions auch noch extra, ich gehe ganz tief in das Nervensystem bei mir rein!
00:28:46: Ich löse mit innere Kinderarbeit ganz alte Trigger die ich aus meiner Kindheit mitgenommen habe.
00:28:51: Denn doch ist mein Nervensystem regelmäßig immer mal wieder am Anschlag.
00:28:55: Aber ich erinnere mich mittlerweile selbst daran, wie ich da auch wieder rauskomme.
00:28:58: und das ist mentales Training wenn du jeden Tag ein bisschen was für dich machst und gleichzeitig aber auch innerhalb dessen wenn du merkst dass das Nervenystem am Anschlack ist genau weißt wie du das wieder runterbekommst.
00:29:09: Und deswegen, auch wenn du jetzt sagst der Nervensystem ist immer noch ein Thema.
00:29:12: Es ist nicht das dein Coaching oder deine Arbeit danach irgendwie gescheitert ist sondern es heißt einfach es ist kontinuierliche Arbeit und sobald du die vernachlässigst ist es leider undankbar und du kommst ganz schnell in dieses Overload-Thema rein.
00:29:25: Deswegen auch da ich sage immer Atmung pro Tag oder ich frage ja auch mittlerweile meine Mamas immer Ich weiß ja was ich bei dir auch schon gemacht habe Was is eure Me Time?
00:29:33: Was machst du jeden Tag für dich?
00:29:34: Fünf bis zehn Minuten.
00:29:36: Was machst Du für kommende Woche?
00:29:38: vielleicht mal zwei Stunden für Dich, was machst Du perspektivisch innerhalb der nächsten zwei Wochen?
00:29:41: mal ein halben Tag für DICH?
00:29:43: Gib mir einen Plan davon!
00:29:45: Schreibt mir deine Meet Time to do's in unseren WhatsApp-Chat und sag mir... für dich gestimmt ist und worauf du einfach mal wieder Bock hast.
00:29:53: Weil wenn das nicht da steht, wird es auch nicht passieren!
00:29:56: Und diese ganze Me-Time mache ich nicht, weil's fancy ist oder gerade ein Trendbegriff ist sondern Zeit für Dich.
00:30:03: reguliert dein Nervensystem.
00:30:04: Ein reguliertes Nervenystem bedeutet eine regulierte glückliche Mama und eine glückliche Mama bedeutet ein zufriedenes Kind.
00:30:11: in meiner Welt Auch da gibt´s unterschiedliche Meinungen Aber für mich ist das so.
00:30:15: Ich glaube halt, dass das Problem ist, dass ganz viele versuchen immer beim Kind anzusetzen obwohl du der Ursprung von allem bist.
00:30:22: In meiner Welt hat mein Kind immer Fokus aber ich sage auch ganz oft Mama First Einfach wenn es mir nicht gut geht kann's meinen kind und das mag für viele egoistisch klingen oder sonst irgendwas aber ich weiß ganz genau mittlerweile auch noch fünf vor allem nach fünf Jahren Mama wie ich drauf bin und welche Energie ich habe wenn ich einfach was für mich gemacht habe.
00:30:45: Und wenn ich meinen Kind nicht nach acht Stunden Arbeit komplett überlastet, da vorne am Kita abholen.
00:30:51: Sondern wenn ich weiß... Ich war heute im Sport und hab zwei oder drei Calls gemacht.
00:30:53: Die haben ein bisschen vorgearbeitet und ich hole mein Kind entspannter ab und es ist einfach der Key!
00:30:58: Das spüren sie?
00:30:59: Ja die spüre es.
00:31:00: Sorry aber das ist meine Ansicht.
00:31:02: Da bin ich gerne für viele draußen egoistische Mama.
00:31:05: Ich bin gerne Mama First damit's mir gut geht, damit ich eine zufriedene glückliche Mama sein kann, damit mein Kind auch wirklich Die Mama bekommt die er auch verdient hat.
00:31:14: Und es ist ja nicht so, dass er da hinten runterfällt?
00:31:16: Weißt du, das ist keinerlei Hinsicht.
00:31:18: Nein!
00:31:19: Ich meine viele vergleichen es immer so... Achso die geht mit ihrem Kind nicht zum Arzt auch so die lässt ihr Kind verhungern weil sie ist als erstes am Tisch oder was weiß ich?
00:31:28: Also auf gar keinen Fall.
00:31:31: aber es bedeutet dass dein Nervensystem immer im Fokus ist und dass wenn dein Kind weint und weint & weint Du vielleicht mal ganz kurz vor die Tür musst um auch mal bei dir einen Reset zu machen damit du's überhaupt hinbekommen kannst dein Kind Code zu regulieren.
00:31:45: Also das hängt alles miteinander zusammen.
00:31:48: Und gibt es eine Wechselwirkung zwischen Schlaf und Mental-Load?
00:31:52: In meiner Welt auf jeden Fall, wenn du nicht genug geschlafen hast, hast du gar nicht die Kapazität mentale Arbeit zu leisten in das mentale Training zu gehen.
00:32:02: Gleichzeitig aber auch, wenn Du mentales Training betreibst – zum Beispiel wenn wir jetzt zurück zur Mietheimniste kommen – jeden Tag ein bisschen was für Dich gemacht hast, gehst Du viel regulierter in die Abendroutine rein!
00:32:15: bis vielleicht sogar selbst eine regulierte Einschlafhilfe für dein Kind.
00:32:18: Und kannst auch das Thema Schlaf viel entspannter mit deinem Kind aufbereiten und schläfst im besten Fall selbst auch deutlich besser.
00:32:25: Das
00:32:25: ist es nämlich auch, der
00:32:26: eigene
00:32:27: Schlaf.
00:32:27: Wir reden immer über Kinder-Schlaf aber was ist mit unserem eigenen Schlafer?
00:32:32: Und
00:32:32: auch da sind wir wieder, weil du gerade sagtest ja dein Nervensystem ist noch ein Thema.
00:32:35: Mein Schlaf ist auch regelmäßige Themen.
00:32:37: Gib mir einen Monat der nicht so geil war, gib mir einen monat oder Tage wo ich sage Puh!
00:32:43: Selbstständigkeit ist gerade richtig heavy, weil ich muss auf einmal mit Steuerberater Finanzamt und sonst was gleichzeitig kommunizieren und ich gebe dir die Nacht wo ich um vier Uhr morgens wach bin.
00:32:54: Und auch das ist so mein Schlaf einfach vorbei, sondern mein Hirn ist dann kurz wach Und ist aber dann voll wahr,
00:33:00: weil genau.
00:33:01: Ist schon so gefühlt am Schreibtisch diese Finanzamt und was das Ich-was schreiten zu beantworten.
00:33:06: Deswegen sage ich auch immer es ist mentales Training, ist kontinuierliche Arbeit da immer wieder zurück in die Balance zu kommen.
00:33:12: Für mich ist alles eine Balance für mich ist auch Energie und Schlaf auch eine Balance.
00:33:17: Was sind denn so kleine Veränderungen wo du sagst Das macht ne Veränderung?
00:33:22: Atmen!
00:33:22: Atmen, ja ich weiß.
00:33:23: Die Atmung ist so richtige.
00:33:25: Ich hab die Atme immer wieder, ich weiß!
00:33:27: Aber
00:33:27: mein Atmet hat nicht bewusst und das ist das Problem.
00:33:30: Ja aber letztens dachte ich mir auch witzigerweise, wo war das?
00:33:33: Pilateskurs oder so.
00:33:35: Ich habe gemerkt, ich war auf dem Reformer und war die ganze Zeit mit den Gedanken woanders.
00:33:39: Und das ist nicht oft der Fall weil eigentlich ist Pilates meine Me-Time auf diesen Reformer bewusst.
00:33:44: Weil wenn ich mich darauf konzentriere falle ich runter.
00:33:48: Aber ich zwinge mich quasi zu meiner Regulation ein Stück weit.
00:33:52: Da meinte die Trainerin auch so wir atmen jetzt mal drei Sekunden ein und sechs Sekunden aus zum Cooldown und ich dachte okay, da haben wir sechs Sekunde raus und ich hab gesagt krass wie heavy ist es eigentlich?
00:34:02: Wie anstrengend ist es bitte, sechs Sekunden
00:34:04: auszuatmen?
00:34:05: Wenn du nur drei Sekunden eingeatmst?
00:34:07: und ich sage das euch immer ein so basic bei Atme doch mal.
00:34:11: Aber nein bewusstes atmen ist verdammt schwer und gleichzeitig aber auch so leicht zu integrieren um jedes bewusste atmen ob jetzt drei sekunden einen sechs sekunden aus vier sekunden nach einem sechsekund.
00:34:23: wie auch immer Ist quasi ein nervensystem reset für dich komplett du ankernst dich
00:34:28: einfach neu Sowohl bei uns als auch bei den Kindern.
00:34:31: Voll!
00:34:32: Und es ist immer so leicht Atme zu sagen, aber die Kinder ... also wie kannst du den Kindern sagen, sie sollen atmen?
00:34:37: Wir haben jetzt einen guten Trick gefunden, auch abends noch mal so ein Atem ... eine Übung mit den Kindern zu machen, dass wenn du einen Blatt Papier auf den Tisch legst und dann sitzt das eine Kinder am einen Ende, das andere Kinder am anderen Ende.
00:34:49: Dass sie sich das zupusten und es darf nicht runterfallen!
00:34:52: Und es ist so ne geile Übung weil die sich krass konzentrieren müssen, die atmen aus.
00:34:56: also es ist nicht nur dieses aktive eine aktive Atemübung aber spielerische Rangehensweise und Es ist immer merklich besser laufen abends die ganze Abendroutine weil die Kinder ganz anders da reingehen und es ist bei uns ja genauso Ich finde das so erstaunlich, was Atmung ausmacht.
00:35:14: Voll!
00:35:15: Also ja es fängt mit Atmungen an und es hört mit Atmen auf.
00:35:17: also von daher...
00:35:20: Das ist es ja.
00:35:21: Welche Routinen, also gibt es Routine in Bezug auf den Mental Load die man einbauen kann dass man manchmal einfach loslassen kann?
00:35:30: Also tatsächlich so ein Stück weit die Tools, die wir auch schon gerade besprochen haben.
00:35:34: Weil ich finde loslassen kannst du erst wenn du weißt was du alles trägst.
00:35:40: und deswegen mache ich ganz oft entweder Präventivarbeit oder ich schaffe erstmal Klarheit oder Bewusstsein für den Mental-Load denen eine Mama trägt.
00:35:48: weil da sind wir auf wieder bei dem Punkt jede Mama hat auch ein anderes Kapazitätsthema Jede Mama hat einen anderen Mental Load.
00:35:55: ja Ich würde es euch von mir sagen ich bin sehr belastbar was Arbeit angeht aber ich kann auch leicht reden mein Kind schläft halt zwölf Stunden in der Nacht seit Jahren.
00:36:03: Und das ist halt ein Stück weit, es hängt alles auch da wieder mit dem Thema Schlaf zusammen und ich gucke erst mal genau um bringen die Eltern oder die Mama vor allem in dieses Bewusstsein diese Klarheit was sie denn alles trägt.
00:36:14: Auch den unsichtbaren Mental Loader sind wir wieder bei Terminabstimmungen Arzttermine Kindergeburtstagen,
00:36:23: Lieblingsthema.
00:36:24: Sorgen
00:36:24: und Emotionen auch der Kinder zu tragen oder zu halten und zu begleiten.
00:36:28: Auch ganz, ganz großes unsichtbares Mental-Low-Thema weil es wird immer einfach selbstverständlich aber das ist ein Mental low Thema mit meinen Kindern dabei zu mir kommt und sagt Mama ich habe Sorgen oder Bedenken oder Ich hab mich da mit dir dann trage ich das mit Ja
00:36:40: Aber wenn's das schon äußern kann ist ja auch schon super.
00:36:43: Also wir fangen ja an bei Einfach nur einem schreien Kind Und du musst es mittragen.
00:36:47: also das ist ja der erste Schritt und der wirklich auch ein harter Schritt noch nicht kommunizieren kannst.
00:36:55: Aber um das, ich sag mal zu loszulassen ist glaube ich immer wieder wichtig was du alles trägst.
00:37:00: und dann zu kommunizierend ein stückweit wirklich so wo kannst du was loslassen?
00:37:05: Wo kannst du etwas gehen lassen?
00:37:06: Und ich sage auch immer bei mir solche im Kalender sind die Regeln.
00:37:09: Sachen die ich fünfmal rumgeschoben habe fallen dann erstmal raus.
00:37:13: Weil offensichtlich sind sie nicht wichtig genug, als es sie fünf Tage lang gemacht haben.
00:37:18: Also kommen die einfach mal weg und schon habe ich was losgelassen.
00:37:21: oder wenn ich keine Ahnung, gestern hatten wir das Thema... Ich sag mal ein Bananes Beispiel, aber wir hatten gestern Abend noch zwei, drei To-dos.
00:37:28: Wir haben uns eigentlich gehofft nach Hause zu kommen einfach mal nix zu machen und dann kamen im Auto wieder die Gedanken okay wir müssen noch diesen einen kurzen Urlaub buchen.
00:37:35: Den
00:37:35: Kurzen Urlaub?
00:37:36: Man eben buchen!
00:37:37: Du musst es buchen und ich bin nicht freue mich da drauf.
00:37:39: Ja klar!
00:37:39: Das war eine kurze Aufgabenverteilung und wir waren so in dem Auto.
00:37:42: Okay wer bucht jetzt den Urlaub, wer bestellt die neuen Schuhe für Liam, wer denkt an die Cappies für unseren Sohn?
00:37:48: Und das war indem man.
00:37:48: so ok gut ich buchte den Urlaubs du machst das und dann haben wir kurz die Aufgaben verteilt.
00:37:52: Dann lagen wir aber wieder im Bett dass wir einfach mal entspannt zu Hause noch chillen können.
00:37:57: Fehlanzeige, weil du was machen musst!
00:38:00: Aber auch da, ich gucke immer mehr Zahnarzttermine
00:38:02: z.B.,
00:38:03: mache ich nicht mehr, macht mein Mann.
00:38:05: Ich sage, ich gehe jederzeit gerne spontan mit meinem Kind zum Kinderarzt.
00:38:08: Aber Stichwort Zahnarz mach' ich nicht.
00:38:10: Ich hab gesagt, guck mal Babe, ich habe unfassbar viel.
00:38:13: Ich denk an alle Termine aber ich würd gern eins komplett outsourcen.
00:38:16: Du machst in dein Kalender einen Reminder rein, eine sechs Monate ... Kinder, Zahnarzt anrufen, Rustaden machst einen Termin und das ist alles
00:38:22: dein.
00:38:22: Und das ist aus deinem Kopf entfernt?
00:38:24: Komplett!
00:38:25: Komplätt?!
00:38:25: Mega
00:38:26: Ich frag auch nicht bei danach.
00:38:27: ich frage auch nicht mehr wann es der nächste Tarnarzt-Termin ist.
00:38:30: Ich weiß dass läuft einfach bald aber auch komplett bei ihm ist.
00:38:33: und da sind wir wieder beim Thema.
00:38:35: Du kannst nicht nur A loslassen um B noch bei dir behalten.
00:38:38: Es ist einfacher Dinge komplett los zu lassen Auch für deine mentale Gesundheit Aber auch für den Mann der das dann macht Ist einfach Fakt.
00:38:45: Verstehe ich Hast du Bock auf eine Schnellfrage Runde?
00:38:48: Yes
00:38:48: Also pass auf Das ist jetzt auch quasi eine neue Kategorie, kann man fast sagen hier.
00:38:52: Guck mal schon die zweite Schnellfrage-Runde, die wir machen.
00:38:54: Super!
00:38:56: To-do-Listen?
00:38:56: Hilfreich oder belastend?
00:38:57: Hilfreich.
00:38:59: Finde ich auch sehr gut.
00:39:00: Familienkalender auf Papier oder digital?
00:39:03: Digital.
00:39:05: Perfekt oder gut genug?
00:39:06: Gut genug.
00:39:08: Hilfe annehmen ja oder nein?
00:39:09: Ja
00:39:10: Und was machst du selbst wenn es dir zu viel wird?
00:39:13: Me Time
00:39:15: Gut, sehr gut.
00:39:16: Nein tatsächlich Pilates!
00:39:18: Also Pilates ist für mich der Ausgleich.
00:39:19: Ist dein Ventil?
00:39:20: Ja ja, Pilates dreimal die Woche oder ich ruf eine Freundin an, ich höre Musik und tanze durch die Wohnung.
00:39:27: es gibt verschiedene Sachen.
00:39:28: aber so wenn ich sage dass sich wirklich mir so ne Stunde für mich einplanet immer wiederkehrend in einer Woche oder weil ich wirklich immer mehr wieder einen Fokus drauf hatte also da muss ich auch sagen Mietheim ist ja nichts was du so im Voraus planen kannst zu ewig.
00:39:41: Aber ich gucke schon mittlerweile Sonntags aktuell, dass ich so dreimal Sport verteilt habe in der Woche.
00:39:47: Und das ist für mich Pilates wo ich einfach wie gesagt abschalten muss und zwar nicht von diesem Müllfarmer halt runter.
00:39:54: Gibt es einen Gedanken den du allen Eltern mitgeben würdest im Bezug auf Mental Health?
00:40:00: Was macht das Leben leichter?
00:40:03: Du bist gut genug!
00:40:05: Da würde Christine jetzt anfangen zu singen.
00:40:07: Ja,
00:40:07: die ist gerade vor dem Flow.
00:40:09: Aber auch alle zu Hause.
00:40:11: Nein aber ich glaube das ist so der Punkt dass viele Mamas immer am Ende des Tages da sagen was habe ich heute nicht geschafft?
00:40:18: Das habe ich nicht geschafft hier schuld gefühle da selbst Zweifel da teilweise sogar wirklich richtig fertig machen.
00:40:25: ja Ich hab aus meinem Wortschatz gestrichten sowas wie du bist total dumm oder Boah bist du wieder beschäftigt... Wie
00:40:32: redest Du mit dir selbst?
00:40:33: Genau!
00:40:34: Und das auch wieder zurück zum Thema, du bist gut genug.
00:40:37: All das, wofür du Kapazitäten hast... ...all das ist völlig ausreichend an manchen Tagen!
00:40:42: Vielleicht am manchen Tag nicht aber für wen?
00:40:45: Das ist auch mit der Frage, für wen ist es nicht ausreichender und dann einfach wirklich diese Me Time egal ob als Paar-Paarzeit oder als Mama und auch als Papa individuell Me Time zu planen ohne groß dafür um Erlaubnis fragen zu müssen.
00:40:59: ich glaube dass es halt auch so will.
00:41:00: ich sage, das ist so krass die Regulation für das eigene Nervensystem, was wiederum sich auch beim Kind spiegelt.
00:41:06: Und ich persönlich hätte es gerne, dass mein Kind irgendwie oder jetzt teilweise auch schon sagt, Mama, ich würde gern mal in Ruhe Toni hören!
00:41:13: Da
00:41:13: gönn' dir dein Humiteil viel
00:41:15: Spaß dabei!
00:41:15: Ist das schon superartig?
00:41:16: Ja voll... Also man merkt es auch voll oft.
00:41:18: Wir haben jetzt nicht so das typische Kind, was vom Kindergarten heimkommt und direkt an den Fernsehen muss aber auch da kein Judgement.
00:41:25: Es geht in manchen Familien nicht anders ja?
00:41:27: Aber der kommt manchmal echt heim und sagt ich will jetzt Tonys hören in Ruhe und ist so gut.
00:41:30: Ja wir haben auch mittlerweile das Thema dass die Tür geschlossen werden muss und sie alleine sein will.
00:41:34: Ich meine liegt auch daran dass er ein kleiner Bruder hat und der macht dann alles was
00:41:37: ihm büsst.
00:41:38: Aber letztens hat mir auch lag die einfach eine Stunde mit ihren Kopfhörern im Bett und hat Hirschspiel gehört und ich dachte Gott wird die krank!
00:41:45: So kenn ich sie gar
00:41:46: nicht.
00:41:46: Das war echt verrückt.
00:41:48: Aber gut,
00:41:48: die werden halt auch älter und die finden da so einen Weg raus.
00:41:51: Und letztendlich ist es ja auch diese imaginäre Welt, die ein bisschen aus dem eigenen Beem rausträgt und so.
00:41:55: Ja
00:41:56: aber ich glaube, die hat sich da auch etwas von dir angeschaut.
00:41:59: und darf man sich mal auf die eigene Schulter klopfen?
00:42:01: Also wenn du sagst, du warst auf den Frauenwochenende oder du machst immer wieder mehr für dich... ...aber das schauen sich Kinder einfach ab!
00:42:08: oder hören nicht nur auf uns im Sinne von Erziehung, sondern sie schauen sich ganz viel ab.
00:42:13: Also wirklich du lernst Grenzen zu setzen und dein Kind lernt es quasi mit!
00:42:17: Du lernest auch mal liebevollen Nein zu sagen ohne Schuld gefühlt, dein Kind lernt mit.
00:42:21: Ja
00:42:21: die hören so vieles was wir... oder sehen.
00:42:24: so viel ist das wir gar nicht merken.
00:42:26: Wenn ich beim Kind sage Ich geh ins Pilates weiß er Das ist für mich einfach wichtig Und deswegen respektiere ich genauso wenn er einfach mal sagt er hat kein Bock auf ein Playdance spontan Sondern er will einfach nur in seinem Zimmer chillen.
00:42:38: Gönnen dir!
00:42:39: Okay, ja.
00:42:40: So jetzt haben wir schon die letzte Folge gemacht und ein bisschen über dich gesprochen auch über das Coaching für die, die nicht die letzte folge gehört haben.
00:42:48: Erzähl doch noch mal ein bisschen wo bist du unterwegs?
00:42:51: Wo findet man dich überall?
00:42:52: wie kann man dich buchen?
00:42:53: was sind Themen?
00:42:55: wenn diese Themen aufpoppen dann sollte man sich auf jeden Fall bei dem melden.
00:42:58: Ja also generell beim Thema schlaf und mental weil es ja für mich auch in einkoaching reinfließt.
00:43:04: Ist es wirklich so, dass wenn du sagst, du kommst am Limit an.
00:43:07: Sei's mit schlaflosen Nächten oder auch in Summe was meistens zusammenhängt, dass du sagest, du kannst nicht mehr.
00:43:12: Du hast keine Energie mehr für den Alltag!
00:43:14: Du weißt nicht wie du den Mamaalltag unter einen Hut bekommen sollst?
00:43:17: Dann ist das so spätestens der Zeitpunkt wo du dir gerne Unterstützung suchen darfst.
00:43:22: Und ich bin tatsächlich egal, wo unterwegs.
00:43:24: Denn ich arbeite komplett online.
00:43:26: Das heißt wenn man mich bucht folgt das ganze zehnwöchige Coaching online.
00:43:32: Oder besser gesagt per Calls.
00:43:34: Das heisst manchmal bin ich auch in Thailand oder woanders.
00:43:38: Also es ist egal wie du bist und es ist auch egal wo deine Kunden sind.
00:43:41: letztendlich?
00:43:41: Genau!
00:43:42: Ich habe mittlerweile ganz viele Kunden in Österreich, auch unter Schweiz natürlich auch den Ads-Ausspielung für meine Live-Helvenanen geschuldet.
00:43:48: aber ich freue mich immer sehr... in anderen Ländern helfen zu können.
00:43:53: Und ja, so läuft es halt eben ab, dass ich dann eben zehn Wochen lang mit den Mamas entsprechenden Kohltermine ausmache und die dann dazwischen die Hausaufgaben machen und dann können im besten Fall die Kinder besser schlafen.
00:44:04: Die Mama hat da wieder mehr Me Time dadurch!
00:44:07: Dann ist das quasi ein Kreislauf der sich schließt, der vielleicht davor gar nicht so präsent war, dass es eben Schlaf- und Mental ganz, ganz eng für mich persönlich aber auch für die Mamas, die zu mir kommen zusammenhängt.
00:44:18: Ja, ich glaube das vielen gar nicht so bewusst.
00:44:21: Vielen kommen mit dem Schlafthema zu dir und denken okay ich habe voll viele Baustellen über die ich mir gar nicht bewusst war.
00:44:26: Also es ist auch ein Stück weit meiner Methode dass sich einfach wirklich sage Ich betrachte das Nervensystem der Mama, ich betracht den Familienalter kreal wie er auch gerade individuell bei der Familie aussieht.
00:44:35: aber ich schaue mir auch wirklich das Kind an die Biologie also die Schlafbiologie des Kindes und schau wirklich Wie schläft das Kind?
00:44:41: Was macht das für Gewohnheiten, Assoziationen?
00:44:44: Und das alles ist quasi Teil meines Coachings Und genau, ansonsten ganz normal über die Website oder Social Media.
00:44:51: Wie findet man nicht da?
00:44:52: Bosmam also entweder bei Instagram bosmambossmorm Oder das gleiche als website.de.
00:45:00: Schön!
00:45:02: Danke, liebe Michelle.
00:45:03: Das war jetzt unsere zweite Folge und ich fand das richtig schön!
00:45:07: Fand ich auch.
00:45:07: aber danke dass ihr euch auch diesen Themen an nehmt.
00:45:10: Ich finde es super wichtig.
00:45:11: also für mich ist das ja vor allem wichtig.
00:45:13: Aber ich find' es sind noch so krasse Aufklärungsthemen Schlaf- und auch mentalische Gesundheit.
00:45:18: Und ich find', als du mich gefragt hattest ob ich dazu kommen möchte zu diesem Podcast als Gast Es war für mich sofort ein Ja.
00:45:25: Also ich hätte dann für sogar einen Urlaub verschoben oder so was.
00:45:28: Oh wow, das sieht viel aus ja!
00:45:29: Aber es ist wirklich wichtig so eine Bühne auch wahrzunehmen für meine Herzensthemen und wo ich halt vor allem meistens betrefft so viele Menschen und so viele Mamas da draußen und die genau damit zu supporten.
00:45:41: und deswegen danke für die Einladung dass ihr solche Themen in die Sichtbarkeit bringt.
00:45:45: Ja ich freue mich auch.
00:45:46: Vielen vielen vielen Dank.
00:45:48: Wir hoffen natürlich euch hat die Folge gefallen und ihr konntet euch den ein oder anderen Tipp aus dieser Folge mitnehmen.
00:45:54: In den nächsten Wochen werden wir immer mal wieder Gäste da haben.
00:45:57: Ich freue mich schon sehr, weil ich weiß was noch alles ansteht und das bringt mich gleich dazu nochmal einen Aufruf zu starten.
00:46:03: Und zwar wenn ihr ein Thema habt dass euch genauso bewegt wie Michelle eben das Thema mentale Gesundheit dann schreibt uns doch und wir freuen uns euch vielleicht auch an unserem Podcast begrüßen zu dürfen.
00:46:17: Nächste Woche sind jetzt aber erst mal wieder Christine und Melli mit am Start, da freue ich mich schon sehr drauf weil wir schon sehr lange nicht mehr zusammen aufgenommen haben!
00:46:24: Und dann hören wir uns in altbekanter Frische und jetzt muss ich mal gucken wie ich Ende,
00:46:28: weil ich noch nie
00:46:30: alleine geendet habe mann!
00:46:32: Also immer schön ungewöhnlich bleiben, auch wenn's mal knitt hat.
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